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Blogroll
Archiv der Kategorie Manager und Ethik
Köhlers Monster-Vergleich: nicht sehr glaubwürdig
15.5.2008 von rolf.
Bundespräsident Horst Köhler hat die internationalen Finanzmärkte mit einem Monster verglichen und den Banken Versagen vorgeworfen. Die Finanzwelt habe sich in der Finanzkrise mächtig blamiert, sagte Köhler, der früher Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) war, dem Magazin «Stern». Nach dem Versagen vermisse er seitens der Banken „ein klar vernehmbares mea culpa“ als Schuldeingeständnis.
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Olympia-Sponsoren in der Klemme
17.4.2008 von rolf.
O jeh, die armen Audi-Manager! Wollten ihren neuen Geländewagen werbewirksam im Basislager am Fuße des Mount Everest präsentieren, wenn die olympische Fackel vorbeikomt. Nun dürfen keine Journalisten hin und aus der schönen Show wird nix. Und chinesische Muskelmänner in Adidas-Klamotten kommen auch nicht so gut. Adidas, CocaCola, Samsung, McDonalds und Volkswagen haben ein Problem: Machen sie als Hauptsponsoren bei den Olympischen Spielen business as usual, kommt das im Westen nicht gut an. Ziehen sie sich zurück, kriegen sie Ärger mit dem IOC und vor allem mit Peking. Eine Zwickmühle. Die ganze Geschichte hat Karl Zawadzky bei DW-World.
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Wer bezahlt die Milliarden-Abschreibungen?
10.4.2008 von rolf.
Die globale Finanzkrise ist auch an den deutschen Banken nicht spurlos vorüber gegangen, viele Institute mussten und müssen Milliardenbeträge abschreiben – wie in den USA, wie in Frankreich, Großbritannien und der Schweiz. Doch hierzulande sind auch öffentlich-rechtliche Institute betroffen. Soll der Steuerzahler denen bei einer Schieflage aus der Patsche helfen?
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Steilvorlage
6.3.2008 von rolf.
Nun hat also auch die Informations- und Kommunikationsbranche das Thema Klimawandel und Umweltschutz entdeckt. Auf der diesjährigen Computermesse CeBIT in Hannover konnte man sich nicht retten vor dem Schlagwort Green IT, der grünen Informationstechnologie. Und, ganz erstaunlich: Jeder, aber auch wirklich jeder namhafte Aussteller bekräftigt, den Umweltschutz und die Verminderung von CO2-Emissionen schon längst zu praktizieren - man habe es nur nicht genügend kommuniziert.
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Green IT - das schlechte Gewissen
5.3.2008 von rolf.
Irgendwie merkt man, dass die Informations- und Kommunikationsbranche in Sachen Umweltschutz und Klimawandel ein enorm schlechtes Gewissen haben muss. Als im vergangenen Frühjahr der G8-Gipfel in Heiligendamm den Klimawandel in die Weltnachrichten brachte, war die CeBIT längst vorbei, und die Branche hatte das Thema komplett verschlafen. Das soll diesmal ganz anders werden. Noch nie ist auf einer CeBIT ein Thema so apodiktisch zum Mega-Thema erklärt worden wie die “Geen IT”, die grüne Infromationstechnologie, die die Branche nach eigenem Bekunden schon längst praktiziert. Mehr…
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Durchlaucht sind erbost
19.2.2008 von rolf.

Die Burg von Liechtenstein, Tummelplatz für russische Kriminelle, italienische Mafiosi und deutsche Manager
Seit Tagen muss ich mich mit dieser Zumwinkel-Affäre beschäftigen. Der Bundesnachrichtendienst kauft von einem Kriminellen für ein paar Millionen eine CD-Rom mit Daten von Kunden einer Liechtensteiner Bank. Als erstes greift man sich den prominentesten mutmaßlichen Steuersünder, Post-Chef Klaus Zumwinkel. Ein ZDF-Reporter steht morgens um 7:00 Uhr vor dem in Nebel getauchten Posttower in Bonn, um über die Razzia live zu berichten. Woher hat er diese Information?
Auf der Regierungspressekonferenz lässt der Sprecher des Bundesfinanzministeriums durchblicken, dass es jetzt einigen hundert „Leistungsträgern“, allesamt Liechtensteiner Bankkunden, an den Kragen geht. Die Finanzämter werden angeblich mit einer Welle von Selbstanzeigen überhäuft, weil die nur die Zahlung der Steuerschuld plus Zinsen, aber keine Strafen zur Folge haben.
Die Bild-Zeitung schürt den Hass auf die Raffkes mit dicken Schlagzeilen. Die Kommentatoren sind sich einig: Wenn sich die Linke dauerhaft als fünfte parlamentarische Kraft im deutschen Parteiensystem etablieren sollte, dann hat sie es Managern wie Zumwinkel zu verdanken. Die Bild-Zeitung als Steigbügelhalter von Oscar Lafontaine und Gregor Gysi? Merkwürdige Allianzen…
Gysi und Co. verhalten sich klug, nämlich ruhig. Sie brauchen im Grunde nur die Titelseite der Bildzeitung hochzuhalten, um neue Wähler zu bekommen.
Und jetzt meldet sich auch noch der designierte Nachfolger des Fürsten von Liechtenstein zu Wort: Erbprinz Alois spricht von einem Angriff auf Liechtenstein, von Hehlerei im großen Stil, von illegal beschafften Informationen, er behalte sich rechtliche Schritte vor. Der Mann muss richtig einen an der Kappe haben. Sein Operettenstaat ist eine der größten Geldwaschanlagen Europas, in der sich russische Kriminelle, italienische Mafiosi und eben auch deutsche Manager tummeln. Seit Jahren weigert er sich aus gutem Grund, die europäischen Mindeststandards zur Besteuerung von Zinseinkünften zu unterschreiben – sonst wären nämlich seine Burg nebst Briefkastenfirmen bald pleite. Einlassungen des Herrn Alois von und zu Liechtenstein haben die moralische Qualität eines rumänischen Hütchenspielers.
Was soll’s? Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Der Finanzminister freut sich über den Steuersegen, vier bis fünf Millionen, die der BND gezahlt haben soll, ordentlich im Haushalt verbucht, bringen 400 bis 500 Millionen ein – wenn das kein schlechtes Geschäft ist. Und bis zur nächsten Bundestagswahl ist das Ganze vergessen, vielleicht bleibt die Linke ja doch unter fünf Prozent….
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Aufschwung mit Schönheitsfehlern
31.12.2007 von rolf.
Dollar im Sinkflug, explodierende Rohölpreise, Banken, die auf faulen Krediten sitzen - ein turbulentes Jahr der Wirtschaft geht zu Ende. Ein Rückblick.
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Wie man Mios verdient…
5.12.2007 von rolf.
Folgende E-Mail habe ich heute bekommen:
“Lieber Freund,
Ich vermute das diese E-Mail eine Überraschung für Sie sein wird, aber es ist wahr.Ich bin bei einer routinen Überprüfung in meiner Bank (Standard Bank von Süd Afrika) wo ich arbeite, auf einem Konto gestoßen, was nicht in anspruch genommen worden ist, wo derzeit $12,500,000 (zwölfmillionenfünfhundert US Dollar) gutgeschrieben sind. Den Rest des Eintrags lesen »
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Gisele Bündchen will keine Dollars mehr…
9.11.2007 von rolf.
Ja, ja, die Promis flüchten aus dem Dollar. Auch das brasilianische Top-Model Gisele Bündchen möchte lieber in Euro bezahlt werden statt in Dollar. Meine Kollegin Jutta Wasserrab hat Jörg Krämer, den Chefvolkswirt der Commerzbank gefragt, ob damit das Ende einer Leitwährung eingeläutet wird…
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Überwacht die Überwacher!
8.11.2007 von rolf.
In Köln wurde am Mittwoch, den 7. November das Grundgesetz symbolisch zu Grabe getragen. Nach Plänen von CDU, CSU und SPD soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden. Nähere Informationen gibt es hier. Viele Beobachter halten das für die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben. Eine neue Webseite versucht, den Spieß umzudrehen: “Überwacht die Überwacher”
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