Rummel satt

gambler.jpg Uff! Zwei Tage in Las Vegas sind mehr als genug, man ist froh, wenn man wieder weg ist. Diese Gigantomanie (150.000 Hotelbetten) erschlägt einen. Die Massen (35 Millionen Besucher im Jahr), die sich bei 95 Grad F. über den Strip wälzen, erschlagen einen. Die Kakophonie von Musik, dem Gebimmel der Spielautomaten und der ständigen Anmache (hot Girls in Your Room in less than 20 min.!) erschlagen einen.

Da kann man nur verrückt werden, wie nebenstehendes Bild zeigt.

Ich möchte nicht wissen, was diese künstliche Mega-Stadt an Ressourcen verschlingt. Die Hotelgäste werden gebeten, aus Umweltschutz- Gründen ihre Handtücher zweimal zu benutzen. Wow, wie süß! Das beruhigt das Gewissen! Ich möchte auch nicht wissen, was mit dieser Stadt passiert, wenn Fidel Castro stirbt und Havanna, das Vorbild von Las Vegas, zum Abschuss freigegeben wird für die globalisierte Vergnügungsindusrtrie..

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Da kann man nur als Philosoph in die Wüste fliehen, und wenn, dann gleich richtig. Nordwestlich von Las Vegas liegt das Death Valley, in dem wir heute 120 Grad Fahrenheit gemessen haben. Das Bild zeigt die Landschaft, wie man sie vom berühmten Zabriskie Point aus sieht. Anschließend fährt man durch eine Geröll- und Salzwüste, das Bad Water Basin, dort ist man rund 90 Meter unter dem Meeresspiegel. Station machen wir heute in einem Nest namens Bishop, von dort ist es nicht mehr weit zum Yosemite Park. Das wird ein Gegensatz: erst Wüste, dann grüne Gebirgsidylle a la Zermatt…

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