Man lernt nie aus

monument.jpg Eine gute Woche und 750 Meilen haben wir gebraucht, um zu begreifen, dass es nicht die Vereinigten Staaten von Amerika gibt, sondern viele verschiedene. Von New York und San Francisco weiß man, dass sie nicht die USA repräsentieren, oder wenn, dann das europäisch geprägte, intellektuelle Amerika. Aber auch im tiefen Südwesten, wo Arizona, New Mexico, Utah und Colorado aneinander grenzen, gibt es riesige Unterschiede. Das, was ich über amerikanische Städte geschrieben habe, gilt vor allem für die Indianer- Reservate. Man hat ihnen das ödeste Land überlassen, die karge Landwirtschaft reicht gerade mal zur Eigenversorgung. Die Menschen haben kaum Chancen auf Bildung, Beruf und Einkommen. Sie verkaufen handgefertigten Schmuck und Töpferwaren, andere Einnahmequellen sind rar.
Ganz anders dagegen die Städte außerhalb der Reservate - Moab zum Beispiel. Das “Base Camp for Adventures” zieht jede Menge Urlauber an, die die zahlreichen Nationalparks besichtigen wollen, oder wandern, mountainbiking oder river-rafting auf dem Colorado- River machen wollen. Die Stadt ist busy und zieht jede Menge junge Leute an, es gibt sogar vier Kreuzungen mit Ampeln und so etwas wie eine Flaniermeile. Hier sind wir gelandet, nachdem wir das Monument Valley besucht haben. Mjestätisch sind die Felsen schon, nur kann man die Aussicht nicht in majestätischer Stille genießen, dafür wälzen sich zu viele Touristen über die 27 Kilometer lange Schotterpiste.arches.jpg Nachdem wir wider Erwarten recht frühzeitig in Moab angekommen sind, haben wir die Abendstunden (und das -licht) genutzt, um den Arches- Nationalpark zu besuchen. Während das Monument Valley durch seine Weite besticht, hat man hier alle halbe Meile eie neue, spektakuläre Felsformation. Wenn das so weitergeht, wird unser Urlaubsvideo nur Felsen und Steine zeigen…

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