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Geld gespart
Am Samstag sind wir rechtzeitig zum Sonnen- untergang am Grand Canyon angekommen – am so genannten Hopi- Aussichts- punkt haben etwa 200 Touristen dieses Schauspiel bewundert. Wenn man sich dort lange genug aufhält, kann man dort sämtliche Sprachen der Welt hören- Am Sonntagmorgen haben wir den Sonnenaufgang (der war um 5:15 Uhr) um zehn Minuten verpasst. Dafür waren wir aber an dem am Vortag so bevölkerten Hopi- Point völlig alleine und konnten die Aussicht in einer geradezu meditativen Stille genießen. Nach einer Zweieinhalb- Stunden- Wanderung waren wir wieder in unserem Lodge um zu frühstücken und zu schlafen. Kein hier empfangbarer US-Sender hat übrigens das EM-Finale übertragen, wir haben das Ergebnis im Laufband eines Sportsenders zwischen irgendwelchen Football- und Basketball- Ergebnissen gelesen. Vorher hatten wir vereinbart: Wenn Deutschland gewinnt, fliegen wir mit dem Hubschrauber durch den Grand Canyion, wenn nicht, dann nicht. So haben wir zwar 250 Dollar gespart, aber ich weiß nicht, ob ich darüber froh sein soll…
P.S.: Abendessen in den Lodges ist eine Qual. Die Dinger sind laut, überfüllt, und man produziert unfreiwillig eine Menge Plastikmüll. Deshalb haben wir uns heute Abend ein Dinner im El Tovar geleistet, das einzig vernünftige Hotel, das auf eine 100jährige Tradition zurückblicken kann. Zum Trost für den entgangenen Hubschrauberflug sozusagen
P.S-@WolfgangR: Sauvignon Blanc aus Kalifornien ist auch nicht zu verachten!
1 Antwort auf “Geld gespart”
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5.7.2008 bei 21:02
seltsam, gerade heute nachmitag, auf der rückfahrt von der nordsee, habe ich mich mit meiner tochter luise über die schwierigkeit unterhalten, sich in den usa vernünftig und zu angemessenen preisen zu ernähren - es ging um ein stück frischhefe, dessen erwerb mich im juli 1976 eine halbe tagesreise gekostet hat - bis ich einen laden gefunden hatte, der so etwas führt.