Studie: Radio-Communities

Eine Studie der TU Berlin/Steinbeis University kommt zu dem Schluss, dass sich kein Medium so gut für die Vernetzung mit dem Internet eigne wie das Radio und die lange Tradition der Hörerclubs den Radiosendern im Web beste Startvoraussetzungen für Communities biete. Mehr Informationen auf www.radiozentrale.de

6 Antworten auf “Studie: Radio-Communities”

  1. rolf sagt:

    “Entscheidend ist, dass Radiosender ihre Online-Präsenz strategisch als wichtigen Interaktionskanal mit ihrer Zielgruppe begreifen.” Wohl wahr. Wir sind gerade dabei, aber von Interaktivität ist noch nicht viel zu spüren. Bis auf ein paar Online-Befragungen am Schluss eines Arikels. Unser CMS ist schon etwas angestaubt, genauso wie unser gesamter Web-Auftritt. Kommentieren kann man einzelne Artikel auch nicht, denn das müsste moderiert werden, und dafür haben wir nicht genug Leute. Alles nicht so einfach…

  2. immekeppel sagt:

    was die internet-community-bildung angeht, scheint das den radiosendern offenbar wohl weniger klar zu sein als den großen zeitungen. hier finden sich mittlerweile zu allen möglichenthemen user- wie journalistenblogs und dazu immer wieder ein harter kern von diskutanden (oder tanten? wie beim kaffee? ;))

    und was die dw angeht - nun, ich glaube, wir arbeiten dran…

  3. rolf sagt:

    Vielleicht arbeitet jemand dran - aber nicht mit Hochdruck und nicht an Wochenenden. Da scheint die Zeit bei uns stehen zu bleiben…

  4. g.frank sagt:

    Ich kenne mich mit Radiosendern ja nun gar nicht aus – aber wurden und werden diese Hörclubs eigentlich wahr- und ernst genommen? Kann mir vorstellen, dass Radiosender weniger Kommunikationsprofis und eher Spezialisten der One-to-Many-Kommunikation sind, die sich eine Online-Redaktion zur Seite gestellt haben, um an der One-to-One-Interaktion „zu arbeiten“. Bei Clubs und Communities geht es aber meiner Meinung nach noch um eine 3. Kommunikationsart. Um im Schema zu bleiben, nenne ich sie mal „den Austausch von Many-to-Many„. Dabei geht es um den Kontakt zwischen Gleichgesinnten; um Gruppen, Teams, Netzwerke; um Web 2.0., um „social“ - und darum, den Hörern auch online zu bieten, was diese offline schon längst tun: Netzwerken. So gesehen hat die dw vor allem deshalb die Chance, Teile ihrer Hörerschaft mit Online-Communities stärker zu binden, weil es diese Hörerclubs schon gibt. Ansonsten droht die Gefahr, dass nur die Technik funktioniert.

  5. rolf sagt:

    @g.frank:
    Ich glaube, ich weiß, was Du meinst: Clubs, in denen die Hörer untereinander kommunizieren. Das gibt es m.E. im deutschsprachigen Raum überhaupt nicht und bei der Welle m.E. auch nicht. Früher mag es mal Clubs für Kurzwellen- Enthusiasten gegeben haben, aber diese Art von Hörern stirbt langsam aus. Von unserem türkischen Programm weiß ich, dass sie auf ihre Webseiten jede Menge Gimmiks und Gadgets und Widgets und Spielchen z.T. selbst programmiert haben, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass junge türkische Surfer statische Seiten langweilig finden. Das hat aber m.E. mit social Networking herzlich wenig zu tun…

  6. rolf sagt:

    Statement @ immekeppel und g.frank:
    Dieses Blog erscheint zwar so gut wie unter Ausschluss der Öffentlichkeit, aber er ist dennoch öffentlich. Insofern sollte man Verständnis dafür haben, dass sich immekeppel und ich nur sehr zurückhaltend über die Medienstrategie der Deutschen Welle äußern. Da gäbe es zwar einiges zu sagen, aber unsere Loyalität und unser Arbeitsvertrag verbieten uns das. insofern sind wir auf diesem Auge blind zumindest in diesem Forum.

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