Der Kampf ist verloren

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Hat es jemand gemerkt? Heute hat zum fünften Mal unter der Schirmherrschaft der EU-Kommissarin Viviane Reding (Informationsgesellschaft und Medien ) in mehr als 40 Ländern der so genannte „Safer Internet Day“ stattgefunden. Ziel war es, über Aktionen und Medienkampagnen die Menschen zu mobilisieren, sich mehr für die Sicherheit im Netz einzusetzen. Die EU-Kommission scheint sich übrigens vom Kampf gegen Viren, Würmer, Trojaner, Keylogger, Spyware, Spam- und Phishing-Mails verabschiedet zu haben. Und c’t-Refakzeur Daniel Bachfeld bestätigt das in einem Interview der Deutschen Welle: „Die Szene hat sich längst professionalisiert, da sind Millionen, wenn nicht Milliarden Dollars unterwegs. Selbst die Hersteller von Antiviren-Software geben zu, dass der Kampf verloren ist. Es ist wie beim Drogenhandel - den wird man auch nicht mehr los.“ Folglich bleibt es bei dem Appell, doch bitteschön wenigstens nicht allzu viel von seiner Privatsphäre im Netz preiszugeben. Das tut in Deutschland mittlerweile jeder Fünfte, bei den unter 30jährigen jeder Zweite. Ich auch: Dieser Blog war sechs Wochen lang tot, weil ich meine Butze renoviert habe, immer öfter an Beerdigungen teilnehmen muss – und ich nicht immer Bock habe, in meinem Blog was neues zu schreiben. Mehr Privates gibt’s aber nicht!

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